Bei der Generalversammlung der LEADER-Region „Südliches Waldviertel-Nibelungengau” in Laimbach präsentierten der Obmann Dieter Holzer und der Geschäftsführer Thomas Heindl eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz: Seit 2023 wurden 36 Projekte genehmigt, die die Lebensqualität von rund 50.000 Menschen in der Region nachhaltig verbessern. Dank der LEADER-Fördermittel konnten Investitionen in Millionenhöhe ausgelöst werden. Projektanträge sind in den Aktionsfeldern Wertschöpfung, Natur & Kultur, Gemeinwohl und Klima möglich.
Mit Blick auf die kommende Programmperiode 2028–2034 wünschen sich die Verantwortlichen, dass die EU-Mittel weiterhin direkt den Regionen zur Verfügung stehen. Kritisch gesehen wird der steigende bürokratische Aufwand, insbesondere bei der Antragstellung und Abwicklung über die Digitale Förderplattform der AMA sowie durch mehrstufige Kontrollmechanismen.
Ein weiterer Programmpunkt der Generalversammlung war die Vorstellung der Landesausstellung 2026 durch Georg Trimmel, den Geschäftsführer der LEADER-Region Moststraße. Die geplanten Maßnahmen und Investitionen – unter anderem rund um das Landesklinikum Mauer – eröffnen auch für angrenzende Regionen neue Chancen in den Bereichen Tourismus, Regionalentwicklung und Wertschöpfung.
Infos zur Präsentation: Präs.Moststrasse_LA2026
Aktuell arbeiten 34 Gemeinden aus drei Bezirken (Melk, Zwettl und Krems) erfolgreich in der Region zusammen. Seit Bestehen des LEADER-Managements im Jahr 2002 mit Sitz des Regionsbüros in Ottenschlag konnten fast 500 Projekte umgesetzt und Investitionen von rund 96 Millionen Euro angestoßen werden. Mit Engagement und Zuversicht startet die Region in ein neues Arbeitsjahr.

Vorstandsmitglieder der LEADER-Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau bei der Generalversammlung in Laimbach. V.l.: Gerhard Leeb, Jürgen Fellnhofer, Anton Sirlinger, Herta Hackl, Geschäftsführer Thomas Heindl, Herta Pemmer, Markus Brankl und Obmann Dieter Holzer.
