Bootsanlegestelle soll Tourismus ankurbeln

Bootsanlegestelle soll Tourismus ankurbeln

Was früher notwendig war, wird jetzt zur touristischen Attraktion: Entlang des Donauradweges in Krummnußbaum entsteht momentan eine Bootsanlegestelle mit Wartehäuschen und Informationstafeln.

Die ersten Boote und Schiffe können schon anlegen in Krummnußbaum. In den letzten Monaten wurde entlang des Donauradweges eine neue Bootsanlegestelle errichtet, die den Nussort touristisch weiter stärken soll. Zwar ist ein regelmäßiger Fährbetrieb zwischen Krummnußbaum und Marbach – so wie früher die Marbacher Kinder zur Schule ans benachbarte Donauufer fuhren – nicht mehr notwendig, für gelegentliche Fahrten soll der Steg aber durchaus genutzt werden.

„Wir wollen das touristische Potenzial nutzen und auch Gästen, die in Marbach oder Maria Taferl nächtigen, unsere schöne Gemeinde präsentieren“, betont Vizebürgermeisterin Andrea Eichinger, die federführend in das LEADER-Projekt eingebunden ist. Weiters sollen schon bald ein Wartehäuschen aus Holz- und Glaselementen sowie einige gemütliche Sitzplätze direkt neben der Donau hinzukommen. Neben einer Übersicht über Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Wirtshäusern erzählen Infotafeln über das Thema Nuss, das die Marktgemeinde in seiner Geschichte bis heute prägt.

Rund 60.000 Euro fließen in das Projekt, welches mit einem Fördersatz von 60 Prozent unterstützt wird, informiert der Geschäftsführer der Leaderregion Südliches Waldviertel-Nibelungengau, Thomas Heindl.

 

Fotocredits: Anna Faltner/Leaderregion